#Unteilbar

#Unteilbar

Gestern demonstrierten in Berlin 242.000 Menschen unter dem Motto „#Unteilbar“ gegen jede Form der Ausgrenzung und für eine solidarische Gesellschaft. Vom Alexanderplatz aus verlief die Demoroute über Museumsinsel und Leipziger Straße, bog am Potsdamer Platz ab und gelangte schließlich – vorbei am Brandenburger Tor – zur Siegessäule.

Ein Tag zum Aufatmen! Zu meiner Erleichterung folgten gestern wesentlich mehr Menschen dem Aufruf des #Unteilbar-Bündnisses als zuvor vermutet worden war. Man hatte mit etwa 40.000 Teilnehmer*innen gerechnet. Nachdem die letzten Monate gespickt waren mit immer neuen Schreckensmeldungen politischer Natur, bot dieser Anblick Grund zur Freude: Eine sich über Kilometer erstreckende, bunte und kreative Menge legte den Straßenverkehr der Berliner Innenstadt für Stunden lahm. Der Protestzug war in Blöcke geteilt, darunter ein Queer-Block, ein Fußball-Block, ein feministischer Block, ein Gewerkschafts-Block und ein antirassistischer Block.

Während der Demonstration beschloss ich, mich dem Protestzug als Teilnehmer, das heißt ohne weiteren Einsatz meiner Kamera oder Aufnahmen der Redebeiträge, anzuschließen. Aus diesem Grund fällt mein Bericht diesmal knapp aus. Eine Auswahl an Fotos findet ihr aber wie gehabt unter dem Text.

Text und Fotos: Henry Schwietzke