Fridays for Future

Foto: © Jacobia Dahm (jacobiadahm.com)

Fridays for Future
Vor zwei Tagen demonstrierten laut Veranstalter*innen 10.000 Jugendliche für Sofortmaßnahmen gegen den Klimawandel unter dem Motto „Fridays for future“.

Die Demonstrierenden kamen dafür aus 15 verschiedenen Städten Deutschlands angereist, unter anderem aus Mainz, Saarbrücken und Flensburg. Bislang war der Streik die größte Jugend-Demonstration für den Klimaschutz in Deutschland.

Worum ging’s?
Die Proteste in Berlin sind Teil einer weltweiten Bewegung unter dem Slogan Fridays for Future. Angemeldet wurde der Schüler*innenstreik von Luisa Neubauer, die sich die 16 Jahre alte Schwedin Greta Thunberg zum Vorbild nahm. Letztere wurde mit ihrer Rede auf dem Weltklimagipfel in Kattowitz eine bekannte Klimaaktivistin und erreichte mit ihrem Aufruf auch Klimastreiks in der Schweiz, in Österreich, Kanada, Australien und den USA. In Anlehnung an ihren Protest blieben Schüler*innen und Student*innen zugensten eines Klimastreiks Schule und Uni fern.

Fotos: © Jacobia Dahm (jacobiadahm.com)

Was wurde gefordert?
Die Teilnerhmer*innen forderten angesichts globaler Erwärmung, schmelzender Pole, dem Anstieg des Meeresspiegels und neuer Migrationsbewegungen dreierlei: die Senkung von Treibhausgasen, einen schnellen Ausstieg aus der Kohleenergie und das Ende des resscourcenvernichtenden Wirtschaftswachstums.

Wo ging’s lang?

Die Auftaktkundgebung fand vor dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) statt. Anschließend verlief die Demo-Route in Richtung Kanzleramt. Zwischen letzterem und dem Reichstagsgebäude gab es eine Zwischenkundgebung, bevor sich der Demozug für die Schlusskundgebung wieder zum BMWi begab.

Wie geht’s weiter?

Um auf dem Laufenden zu bleiben empfehlen wir dir einen regelmäßigen Blick auf die Homepage des deutschen Ablegers der Fridays for Future Bewegung.

Text: Rahel Dimmerling

Herzlichen Dank an @werdasliestist (Twitter) für diesen Timelapse!